Di

07

Jul

2015

Recherche im digitalen Archiv

Stolz auf die neue Präsentation des Geschichts- und Heimatvereins Villingen samt der Möglichkeit zur Recherche in den Jahrbüchern im Internet: der Vorsitzende Werner Echle und die Beirätin Claudia Wildi, die das Projekt in die Tat umgesetzt hat.
Stolz auf die neue Präsentation des Geschichts- und Heimatvereins Villingen samt der Möglichkeit zur Recherche in den Jahrbüchern im Internet: der Vorsitzende Werner Echle und die Beirätin Claudia Wildi, die das Projekt in die Tat umgesetzt hat.

VS-Villingen. Mit einem neuen Service für Forscher oder Schüler und einem modernen Internetauftritt präsentiert sich der Geschichts- und Heimatverein Villingen ganz im Trend der Zeit: Die Jahrbücher ab 2001 stehen in digitalisierter Version auf der neuen Homepage zur Verfügung.


Schon länger habe sich das Vorstandsteam Gedanken gemacht, wie sich der Verein attrak­tiver als bisher im Netz präsentieren lässt, erklärt der Vorsitzende Werner Echle. Und mit den Beiratsmitgliedern Claudia Wildi und Roland Brauner hätten sich zwei Mitglieder bereit erklärt, dieses Projekt in die Tat umzusetzen. Gerade um jüngere Menschen anzusprechen und sich neuen Generationen zu öffnen, gelte es, mit einem aktuellen Internetauftritt auf sich aufmerksam zu machen, betont Claudia Wildi.

Besonders stolz ist sie auf das digitale Archiv, das in Zusammenarbeit mit Moritz Gängel von der Firma Gataca entstanden ist. Alle Beiträge der Jahrbücher von 2001 bis 2014, mit Ausnahme des Jahrgangs 2004, sind inzwischen über die Homepage abrufbar. Über die Stichwortsuche ist es möglich, die Artikel zu einem bestimmten Thema oder einem Autoren zu finden. Ein Service, der sicherlich ankomme, schätzt Claudia Wildi, denn schon bisher habe es viele Anfragen zu verschiedensten Aspekten der Stadtgeschichten gegeben.

 

Ob Schüler Material für eine Präsentation sammeln oder Heimatforscher bei ihrer Recherche auf den Verein stoßen, das Interesse sei groß. "Viele Berichte sind auch für Fachleute von Nutzen", stellt Echle fest. Gerade erst habe ein aus Villingen stammender Student an der Universität Hamburg eine Masterarbeit über die Stadtmauer geschrieben und auf Schriften des Geschichts- und Heimatvereins zurückgegriffen. War es bisher notwendig, das von Helmut Schofer und Hermann Schuhbauer zusammengestellte Inhaltsverzeichnis samt Autorenregister für die Hefte von 1975 bis 2010 durchzugehen und die Aufsätze zu kopieren, hat nun jeder die Möglichkeit, sich am Computer an die Arbeit zu machen.

 

Neuer Internetauftritt mit Texten und Bildern

Zumindest für die zurückliegenden 13 Ausgaben, die aus der Druckerei bereits digitalisiert vorlagen. Schritt für Schritt sei geplant, alle Hefte bis zur ersten Nummer im Jahr 1973 zu erfassen, erklärt Echle. Das sei aber ein großer zeitlicher und finanzieller Aufwand, schon jetzt habe Gängel an die 80 Stunden Arbeit in diese Online-Archiv investiert und sei dem Verein sehr entgegengekommen.

Froh sei das Vorstandsteam, dass sich Claudia Wildi des Projekts angenommen und es mit Unterstützung des Computerspezialisten Roland Brauner realisiert habe. Zu den Recherchemöglichkeiten kommt ein neues Erscheinungsbild des Vereins im Internet. Die Beirätin hat ­Bilder und Texte zusammengetragen, um Neugier auf die Stadt Villingen und ihre Geschichte zu wecken. Eine Audiodatei mit dem Gedicht "Mi  Stadt" von Hans Hauser oder ein Ausschnitt aus der Filmproduktion "Civitas Villingen" von Thomas Herzog-Singer ergänzen die Informationen über geschichtliche Fakten, das Jahresprogramm, die Rundbriefe und die Vereinsaktivitäten.

"Wir sind jederzeit offen für Anregungen", hofft Echle auch auf Resonanz der Mitglieder. Den ersten hat er das Ergebnis bereits am Wochenende bei der Exkursion durch das Saarland gezeigt. "Da sind wir top­aktuell", zeigt Echle mit einem Schmunzeln auf die Seite: Die Fotos und ein kurzer Bericht über den Ausflug sind schon veröffentlicht.

Weitere Informationen: www.ghv-villingen.de

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