Windows XP SP3 und Office 2003

Der Support für Microsoft Windows XP ServicePack3 und den Microsoft Office 2003 Versionen endet offiziell am 8. April 2014. Was bedeutet das für Sie?

Warum?

2002 hat Microsoft die Support Lifecycle-Richtlinie eingeführt. Sie basiert auf dem Feedback von Kunden, die sich mehr Transparenz und Vorhersagbarkeit für den Support von Microsoft-Produkten wünschen. Gemäß dieser Richtlinie bietet Microsoft Support für Unternehmens- und Entwicklerlösungen, darunter Windows- und Office-Produkte, für einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren auf der unterstützten Service Pack-Stufe an (Mainstream Support und erweiterter Support wird für 5 Jahre garantiert).

 

Daher endet der Support für Windows XP SP3 und Office 2003 am 8. April 2014. Wenn Ihr Unternehmen noch nicht mit dem Umstieg begonnen hat, sind Sie spät dran. Anhand verfügbarer Daten zur Kundenbereitstellung ist ersichtlich, dass vom Geschäftsplan bis zur vollständigen Bereitstellung in einem Unternehmen zwischen 18 und 32 Monate vergehen können. Sie sollten sofort mit Planung und Anwendungstests beginnen, damit die Bereitstellung vor dem Ende des Supports abgeschlossen ist, um sicherzustellen, dass Sie weiterhin Versionen verwenden, für die Support angeboten wird.

 

Was?

Es bedeutet, dass Sie handeln sollten. Nach dem 8. April 2014 wird es keine neuen Sicherheitsupdates, keine nicht sicherheitsrelevanten Hotfixes, keine kostenlosen oder kostenpflichtigen Optionen für technischen Support und keine Updates für technische Onlineressourcen mehr geben.

 

Die Verwendung von Windows XP SP3 und Office 2003 nach dem Ende des Supports setzt Ihr Unternehmen möglichen Risiken aus, z. B.:

  • Risiken bei Sicherheit und Richtlinientreue: Umgebungen ohne Supportmöglichkeiten und Patches sind anfällig für Sicherheitsrisiken. Das Ergebnis sind u. U. Kontrollprobleme, die von internen oder externen Überwachungsabteilungen offiziell erkannt werden. Dies kann dazu führen, dass Zertifizierungen aufgehoben werden und/oder dass bekannt gemacht wird, dass ein Unternehmen nicht in der Lage ist, seine System- und Kundeninformationen zu schützen.
  • Fehlender Support durch unabhängige Software- und Hardwarehersteller: Laut einer Studie, die Gartner Research jüngst veröffentlicht hat, "werden viele unabhängige Softwarehersteller ab 2011 keine neuen Versionen von Anwendungen unter Windows XP mehr unterstützen. Ab 2012 ist dies allgemein üblich". Dies kann Ihnen u. U. auch den Weg zu neuen Hardwareinnovationen erschweren: Des Weiteren gibt Gartner Research an, dass der Großteil der neuen PC-Modelle der meisten Hardwarehersteller ab 2012 Windows XP nicht mehr unterstützen wird.

 

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand mit Windows und Office. Neben der Aufrechterhaltung des Supports bietet diese Option weitere Vorteile. Durch die größere Flexibilität sind Ihre Mitarbeiter produktiver, während durch eine Verbesserung der PC-Sicherheit und -Verwaltbarkeit die betriebliche Effizienz gesteigert wird. Darüber hinaus kann Ihr Unternehmen auch die neuesten Technologietrends wie Virtualisierung und Cloud nutzen.

 

Wie?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, Ihre Systeme auf einen aktuellen Stand der Technik zu bringen.

 

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